Da grüble ich über einen sicheren Diebstrahlschutz unseres Dinghy´s. Vernachlässige dabei aber den Diebstahlschutz am Mann. Während einer Inselrundfahrt machen wir eine kleine Kaffepause. Als ich bezahlen will und meine Geldbörse zücke – ist diese leer. „Erfolgloser Diebstahlschutz, so ein Mist!“ weiterlesen
1. Eindrücke aus Teneriffa, Service & Diebstahlschutz
Montag 15.10. & Dienstag 16.10.:
Die Hauptsadt von Teneriffa, Santa Cruz, gefällt uns auf Anhieb besser als Las Palmas auf Gran Canaria. Zum Einen sind wir vom Hafen ruckzuck in der Inennstadt. Obwohl wir am Ponton 5 ganz aussen liegen und das ganze Hafenbecken umrunden müssen. Zum anderen lebt das Zentrum in dieser Stadt: Unzählige Cafes und Restaurants, die auch genutzt werden, ein zentraler Markt usw. Während wir in Las Palmas ausser südlich der Playa Las Canteras nie so recht ein gelebtes Zentrum fanden.

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Wo zum Henker gibt es Sodastream Kartuschen?
Seit wir den Seagull IV Filter eingebaut haben, schmeckt unser Watermaker-Wasser hervorragend. Einfach frisch & lecker. Nix mehr mit Schleppen und Wasserbunkern, wir machen unser Trinkwasser selbst. Jederzeit sofern wir nicht grade in einem Hafenbecken mit öligem Wasser liegen. Und weil wir beide auch gerne mal Sprudelwasser – und ich auch ab und an eine Apfelsaftschorle – trinke, haben wir einen Sodastream an Bord. Die Firma ist kürzlich vom Pepsi Konzern übernommen worden und angeblich sind die CO2 – Kartuschen weltweit verfügbar. Auch in Spanien. Insbesondere beim Corte Ingles (einer großen Supermarktkette) und beim MediaMarkt. Steht so auf der Website von Sodastream. Steht so auch auf der Website des Corte Ingles.

Seekrank nach Teneriffa
Wir haben unsere Überfahrt doch noch auf den Montag verschoben. Irgendwie schien das besser zu passen, und die Windvorhersage hatte sich für den Montag auch wieder deutlich beruhigt.
Bei 15-20kn Wind gehen wir im 1. Reff und auf Halbwindkurs mit 11-12kn Fahrt auf die nächste Insel: Teneriffa
Was macht Sturm Leslie? Unsere Ausweichtaktik

Die Windvorhersage, vom Sturm Leslie stark beeinflusst.
Obiges Video stammt von unserer Überfahrt von Morro Jable/Fuerteventura nach Las Palmas/Gran Canaria.
Wir liegen in der Marina Las Palmas auf Gran Canaria. Wegen der anstehenden ARC (der Atlantic Rally for Cruisers), einer Mega-Veranstaltung bei der über 200 Schiffe und mehr als 1200 Segler gemeinsam zur Fahrt über den Atlantik aufbrechen, wird unser Aufenthalt immer nur max. 3 tageweise verlängert. Die ARC startet an 2 Terminen im November und hat de facto die gesamte Marina für sich reserviert. Schiffe, die an der ARC teilnehmen, haben Vorrang. Je mehr davon eintreffen umso weniger Platz gibt es für andere. „Was macht Sturm Leslie? Unsere Ausweichtaktik“ weiterlesen
Bildersammlung La Gracioasa
Nach der Überfahrt auf die Kanaren freuen wir uns auf Bewegung an Land. Etliche Fahhradverleiher auf La Graciosa bieten Sandpistentaugliche Räder – denn etwas anderes als unbefestigte Pisten gibt es auf der Insel nicht. Das Fahren ist anstrengend, vor allem, weil die Pisten auch von den Geländefahrzeugen genutzt werden, die Ausflügler auf der Insel rumkarren. Wir wie auch die anderen Fahrer suchen möglichst die Buckel zu umfahren und den Staubfahnen zu entgehen, die von den herbeidüsenden Jeeps aufgewirbelt werden.



Ankern zwischen La Graciosa & Lanzarote
Am Mittwoch den 3.10. vormittags fällt der Anker vor La Graciosa. Erschöpft sind wir. Und stolz, diese Überfahrt alleine gemeistert zu haben. Es war alles andere als schwierig, die Bedingungen waren optimal. Vielleicht etwas mehr Wind, dann wären wir schneller gewesen, aber wir sind ja nicht auf einer Regatta. Nur der Kampf mit der Müdigkeit: Der zehrt.

Die vierten 24h
… sind nun vorbei und unser Ziel, die Nordspitze von Lanzarote, liegt 30sm gerade Voraus. Der Wind hatte anders gedreht als vorhergesagt sodass wir nicht direkt gehen konnten, sondern 2x eine Halse fahren mussten. Wodurch sich unsere Strecke verlängert hatte und wir nun doch nicht im Morgengrauen den Anker werfen können.

Die dritten 24h
sind gut rum, etwas mehr sogar. Denn ich habe die letzten3 Stunden geschlafen, richtig tief. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da nützen die kurzen Naps nicht mehr. Man muss mal ein paar Stunden am Stück schlafen, kann nicht mehr ständig in Alarmbereitschaft stehe. Wozu auch kein Grund besteht, denn die capitania geht ihre Wache gewissenhaft.
Vor 74h haben wir Puerto Sotogrande verlassen, 538sm zeigt die Logge. Der Bordcomputer weiß von einer max. Geschwindigkeit von 14,6 kn und einem Durchschnitt von 7,3kn zu berichten.
Die zweiten 24h
Gefahrene Distanz seit Ablegen Sotogrande: 360 sm / Distanz der letztem 24h: 200sm
Müde sind wir. Beide. Etwas. Es dauert noch bis wir in den Rhythmus kommen. Meistens sind wir beide gleichzeitig müde oder wach. Aber es fängt an, sich einzuspielen. Die Nachtfahrt war etwas ruppig weil die Wellen größer wurden und seitlich einfielen. Jetzt am morgen kommen sie wieder schön von schräg-hinten. Wir hatten und haben weiterhin das Code D gesetzt, TWS schwankt zwischen 2 und 4 Bft, über kürzere Abschnitte gelegentlich auch mal 5. „Die zweiten 24h“ weiterlesen
